Adam-Romboy-Seniorenzentrum

Die Einrichtung im Überblick.

Das Adam-Romboy-Seniorenzentrum liegt ruhig und naturnah im Landschaftsschutzgebiet des Niersgrünzuges im Rheydter Stadtteil Geneicken. Zahlreiche Wege durch Felder und Wiesen laden zu Spaziergängen ein. Diverse Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in ca. 500 Meter Entfernung. Die Stadtzentren von Rheydt und Mönchengladbach sind jeweils ungefähr dreieinhalb Kilometer entfernt und mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln gut erreichbar.

Wir wollen unseren Bewohnern ein weitgehend selbst bestimmtes und selbstständiges Leben ermöglichen. Wir achten sie als einzigartige, freie Persönlichkeiten, die wir fördern wollen. Ein warmherziger Umgangston, Zuwendung, Verständnis und Geduld sind uns hierbei ebenso wichtig wie unsere vielfältigen geselligen und psychosozialen Angebote.

Unser Angebot im Überblick:

  • 103 Plätze für stationäre Pflege in 5 Wohngruppen
  • 10 Plätze eingestreute Kurzzeitpflege
  • besondere Betreuung von demenzkranken Bewohnern
  • Offener Mittagstisch
  • 22 Wohnungen im seniorengerechten Wohnen

Für Menschen mit Demenz halten wir in einem Wohnbereich durchgängige Präsenz und besondere Betreuungsangebote bereit.

Auch am Lebensende sind Sie in unserer Einrichtung gut versorgt. Hierfür beschäftigen wir speziell geschulte Fachkräfte zur Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden. Dazu gehört auch eine gezielte Schmerztherapie in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Fachärzten vor Ort.

Unser Haus ist Teil des umfassenden AWO-Informations- und Versorgungsangebotes für ältere Menschen in Mönchengladbach. Neben der stationären Pflege bieten die AWO Seniorendienste Niederrhein auch seniorengerechtes Wohnen. Altentagesstätten und ambulante Versorgung finden Sie beim örtlichen  AWO-Kreisverband.

Wir sind gerne für Sie da.

Wenn Sie mehr Informationen über unsere Einrichtung wünschen, wenden Sie sich vertrauensvoll an:

  • Heike Burian
    Leiterin der Einrichtung
  • Julia Lorenz
    Pflegedienstleiterin
  • Klaus Hoege
    Leiter Gastronomie und Service

Wer war Adam Romboy?

Adam Romboy, der Namensgeber des Seniorenzentrums, wurde 1893 in Niederembt geboren. Nach seiner Lehre zum Huf- und Wagenschmied arbeitete er bei der Deutschen Reichsbahn im Betriebswerk Rheydt als Schmied und Schlosser. 1919 trat er der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) bei und engagierte sich für viele soziale Zwecke - auch bei der Arbeiterwohlfahrt.

Er wurde Bürgerschaftsvertreter und 1929 Ratsherr der Stadt Gladbach-Rheydt. Während des NS-Regimes litt Adam Romboy unter politischer Verfolgung und wurde aus seinen Ämtern entlassen. Nach Kriegsende wurde er 1946 als Bürgermeister von Mönchengladbach-Rheindahlen für drei Jahre berufen und leitete die Trümmerbeseitigung und Versorgung der Bürger mit Nahrung und Brennstoff. Über seine Verwaltungstätigkeit kam Romboy in ein Beamtenverhältnis und war u. a. verantwortlich für die Schul- und Kinderspeisung sowie später für die Leitung der städtischen Bäder.

Adam Romboy steckte viel soziales Engagement in die Arbeiterwohlfahrt Rheydt und engagierte sich auch als AWO Vorstandsmitglied in Mönchengladbach. Seine letzten Jahre verbrachte er im Seniorenzentrum in Geneicken, wo Adam Romboy nach langer Krankheit 1972 verstarb. Nach ihm wurde eine Straße und das AWO-Seniorenzentrum benannt.

Aktuelle Meldungen

Im Adam-Romboy-Seniorenzentrum ist immer etwas los! Damit Sie nichts davon verpassen und Sie immer auf dem neusten Stand sind, finden Sie hier unsere aktuellen Nachrichten, Veranstaltungstipps und vieles mehr.

Checkin Berufswelt: Unternehmen öffnen ihre Türen

Am 09.Juli öffnet auch in diesem Jahr das Adam-Romboy-Seniorenzentrum für interessierte junge Menschen seine Türen. An diesem Tag können sich Jugendliche über Ausbildungsmöglichkeiten informieren und sich ein eigenes Bild unseres Unternehmens machen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

„Begleitung im Andersland“ (Thema: Umgang mit Demenz)

Wörheide Konzepte bietet auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Adam-  Romboy Seniorenzentrum eine spezielle Kursreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz an.

In Deutschland sind 1,5 Million Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen. Über 70 Prozent der Erkrankten werden zu Hause von Angehörigen versorgt, die selbst schon die Lebensmitte überschritten haben. Erfahrungen zeigen, dass bei Angehörigen ein großes Informationsbedürfnis besteht und dass diese sich Austauschmöglichkeiten mit anderen Betroffenen wünschen, da häufig soziale Kontakte durch die intensive und zeitaufwendige Versorgung eines Menschen mit Demenz abbrechen. Die Kursreihe „Begleitung im Andersland“ berücksichtigt diese Bedürfnisse. Unter der Leitung der erfahrenen Diplom-Gerontologin Reinhild Wörheide und ihres engagierten Dozententeams werden Informationen zum Verlauf der Demenz insbesondere im Hinblick auf diagnostische und therapeutische Maßnahmen, zum Umgang mit den besonderen Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz, zur Pflegeversicherung, zu rechtlichen Aspekten und zu Entlastungsmöglichkeiten vermittelt. Laut Reinhild Wörheide ist das Ziel der Kursreihe, den erheblichen Belastungen und der zunehmenden Isolation der Angehörigen entgegen zu wirken. 

Die Einladung sowie das Plakat zu dieser Veranstaltung finden sie hier.

Bilderausstellung: Nepal

Das ehemalige Königreich Nepal liegt zwischen Tibet und Indien direkt am Himalaya Gebirge. Hier befinden sich 9 der höchsten Berge der Welt, alle über 8.000 Meter hoch. Der bekannteste ist der Mount Everest mit 8.848 Meten. Dies ist der höchste Punkt der Erde. Ebenso befindet sich hier die tiefste Schlucht zwischen den Bergen Dhaulagiri und Annapurna mit 8.100 Metern Tiefe.In Nepal wurden über 100 verschiedene ethnische Gruppen gezählt mit 124 verschiedenen Sprachen und Dialekten. Die wohl bekannteste Kaste ist die der "Sherpas". Sie werden geschätzt als Träger und Helfer bei Bergbesteigungen und Expeditionen. Die Volksreligion ist der Hinduismus, aber auch der Buddismus ist überall vertreten. Nepalis sind sehr gläubige Menschen. Ihr Leben ist geprägt durch den Glauben, Freundlichkeit, Fleiß und Hilfsbereitschaft. Am 25.April 2015 wurde Nepal von einem fürchterlichen Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert. Weitere starke Nachbeben wurden bis Mitte Mai des gleichen Jahres registriert. Über 850.000 Häuser und Jahrhunderte alte Kulturdenkmäler wurden zerstört. Die Kraft des Bebens hat sogar den gealtigen Mount Everest um 3 cm verschoben. Nepal arbeitet unermütlich am Wiederaufbau. Trotz der Katastrophe, deren Bilder immer noch zu sehen sind, Nepal ist eines der schönsten und beeindruckendsten Länder dieser Erde. Ein Besuch hier wird zu einem unvergeslichen Erlebnis. Atemberaubende Landschaften, Lichter und Farbenspiele wie sie schöner nicht sein können, die Himalaya Gebirgskette von unbeschreiblichen Dimensionen und den Menschen deren Freundlichkeit einem immer wieder beigeistern... das ist Nepal.

Diese Bilder können Sie zur Zeit in unserem Speisesaal und angrenzenden Flurbereich besichtigen. In der Cafeteria bieten wir Ihnen täglich Kaffee & Kuchen zum Verweilen an.

Herzlich Willkommen und viel Spaß mit den ersten Impressionen!

Gemeinsam statt einsam.

Wir achten und wahren die Persönlichkeit unserer Bewohner und bemühen uns, ihre Fertig- und Fähigkeiten aufrecht zu erhalten und zu fördern. Aktivierung und Geselligkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.

Bei uns finden Sie u. a. folgende Aktivitäten und Angebote:

  • Musiktherapie
  • Gedächtnistraining 
  • Gemeinsames Backen
  • Sitzgymnastik und Spaziergänge in die Umgebung
  • Kegeln und Bingo
  • Feste und Feiern

Ob beim Sommerfest im Garten, beim Spielnachmittag, Erzählcafé oder Konzert - in unserem Seniorenzentrum ist immer etwas los! Unser Haus steht auch interessierten Besuchern offen, so dass jeder, der es wünscht, Gemeinschaft erleben kann.

Mitgestaltung erwünscht!

In unserem Seniorenzentrum ist Ihre Mitbestimmung als Bewohner oder Angehöriger erwünscht. Unser Bewohnerinnen und Bewohner Beirat ist an allen wichtigen Entscheidungen im Haus beteiligt. Als Angehöriger werden Sie zu den regelmäßig stattfindenen Gesprächsabenden eingeladen.

Sie können das Adam-Romboy-Seniorenzentrum auch unterstützen, indem Sie Mitglied in unserem Förderverein werden. Dieser unterstützt die Aktivitäten und Ausstattung im Seniorenzentrum finanziell und mit Tatkraft.

Wohnen in vertrautem Ambiente.

Sie werden die Atmosphäre im Adam-Romboy-Seniorenzentrum als angenehm empfinden, denn sie wird bestimmt von der naturnahen Lage des Hauses. Sie wohnen entweder in einem der 59 Einzel- oder 22 Doppelzimmer, die sich auf fünf Wohngruppen verteilen. Unser Wohnbereich Schlossallee ist besonders auf die Bedürfnisse und Wahrnehmung von demenzkranken Bewohnern ausgerichtet.

Die Wohnräume verfügen über behindertengerechte Duschbäder und sind mit Bett, Nachttisch, Kleiderschrank, Gardinen und Lampen ausgestattet. Satellitenempfang ist bei uns ebenso selbstverständlich wie der eigene Telefonanschluss und die Notrufanlage. Eigene Möbel sollten zur individuellen Einrichtung des Wohnraums mitgebracht werden.

Unsere Aufenthaltsräume mit gemütlichen Sitzecken, das hauseigene Café, die Terrasse und der große Garten laden ein, sich zu unterhalten und neue Bekanntschaften zu machen.

Wir kochen selbst!

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Für das leibliche Wohl unserer Bewohner sorgt unsere hauseigene Küche. Täglich steht eine große Auswahl abwechslungsreicher und gesunder Mahlzeiten auf dem Speiseplan. Selbstverständlich werden individuell verordnete Diäten oder Schonkost gerne zubereitet und Anregungen zum Speiseplan aufgenommen.

Möchten Sie bei uns tätig werden?

In unserem Seniorenzentrum arbeiten rund 130 Menschen in Voll- und Teilzeit, bunt gemischt nach Alter, Herkunft, Professionen in verschiedenen Arbeitsbereichen:

  • Pflege und Betreuung
  • Gastronomie und Service
  • Sozialer Dienst
  • Verwaltung und Empfang
  • Haustechnik
  • Hauswirtschaft

Die AWO Seniorendienste Niederrhein gGmbH sind dem Arbeitgeberverband AWO Deutschland e.V. angeschlossen. Informationen zu unseren Tarifverträgen finden Sie hier.

Junge Menschen können bei uns den Bundesfreiwilligendienst (BFD) in den Arbeitsbereichen Gastronomie und Service und in der Haustechnik durchführen. In der Pflege und Betreuung sind regelmäßig Praktikanten/innen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) eingesetzt. BFD und FSJ dienen zum intensivien Kennenlernen der Arbeitsbereiche und führen häufig zu einem anschließenden Ausbildungsverhältnis.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des AWO Bezirksverbandes Niederrhein e.V.

Aktuelle Stellenangebote unseres Trägers finden Sie hier.

Wir bilden aus

Regelmäßig bilden wir rund zehn Altenpfleger/innen in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Altenpflegeschulen in der Umgebung aus. Die meisten davon finden ausschließend bei uns auch einen Arbeitsplatz.

Zudem hat man bei uns die Chance, Koch/Köchin, Fachkraft im Gastgewerbe oder Kaufmann/Kauffrau im Gesundheitswesen zu werden. Hierzu sind wir anerkannt und haben Ausbilder für alle Bereiche.

Unterstützen Sie uns ehrenamtlich!

Wenn Sie ehrenamtlich tätig sein möchten und regelmäßig etwas Zeit haben, z. B. eine Stunde in der Woche, dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns unterstützen.

Bei uns gibt es eine Reihe von Möglichkeiten für ehrenamtliche Mitarbeit: Sie können z. B. mit Bewohnern in kleinen Gruppen backen, basteln, singen, handarbeiten oder Gesellschaftsspiele spielen. Im Begleitdienst können Sie Bewohner zum Gottesdienst oder anderen Anlässen begleiten. Und wir freuen uns auch über Unterstützung bei Veranstaltungen oder der jahreszeitlichen Dekoration im Haus.

Wenn Sie gerne mit älteren Menschen zusammen sind und mit Vergnügen etwas Gutes tun möchten, sind Sie im Kreise unserer Ehrenamtlichen herzlich willkommen! Wir bieten Ihnen spannende Erfahrungen, gute Einarbeitung und Begleitung sowie die Möglichkeit, am Leben in unserem Haus teilzunehmen. 

Bitte sprechen Sie mit unseren Sozialdienstmitarbeitern Beate Trienes und Ulrike Romag-Zawawi, Telefon 02166/9 24 91-26.

Wer möchte Bewohner*innen zum Wochenmarkt begleiten?

Jeden Mittwoch haben Bewohner*innen und Mieter*innen die Möglichkeit, mit dem hauseigenen Fahrdienst zum Rheydter Wochenmarkt zu fahren. Einige Bewohner*innen benötigen jedoch hierbei Unterstützung.

Hierfür suchen wir ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die diese Gruppe begleiten.

Interessierte können sich gerne bei uns melden.

Pflegesätze

Die täglichen Pflegesätze für die Langzeitpflege betragen:

Pflegestufe/Gesamtkosten pro Tag