Joelyn Schulz

Ausbildung mit menschlicher Nähe

Joelyn Schulz begann Ihre Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen erst vor knapp drei Monaten – aber bereits jetzt ist ihr klar: „Das ist der richtige Job!“

„Ich wusste bereits früh, dass ich später in einem Büro arbeiten möchte. Während meiner Schulzeit habe ich bereits verschiedenste Praktika im Büro absolviert. In den Jobcentern Heinsberg und Viersen, aber auch im Büro der Metallbau Viersen durfte ich einige Wochen arbeiten und in den Alltag eines Bürojobs schnuppern.

Jetzt im AWO Adam-Romboy-Seniorenzentrum in Mönchengladbach bearbeite ich die Angelegenheiten von 97 Bewohner*innen. Da ich ein sehr ehrgeiziger, aber auch äußerst hilfsbereiter Mensch bin, würde ich am liebsten alles selbst machen und unsere Bewohner*innen unterstützen und bei ihren Problemen helfen. Das geht natürlich nicht! Vor allem nicht mit meiner bisherigen Berufserfahrung – wenn ich die drei Monate als solche bezeichnen darf. Aber ich passe auf, lerne schnell und arbeite sehr gewissenhaft. Meine neuen Kolleg*innen in der Verwaltung haben mir sofort viel zugetraut und lassen mich zahlreiche Aufgaben bereits jetzt selbstständig bearbeiten und ausführen. In der Verwaltung eines Seniorenzentrums kommt selten Langeweile auf und es unterscheidet sich sehr von meinen bisherigen Erfahrungen, die ich in meinen Praktika sammeln konnte. Wenn mal keine Abrechnung, kein Neueinzug oder Kassenabschluss anfallen oder zu bearbeiten sind, kommen Bewohner*innen oder Angehörige häufig in die Verwaltung, um zum Beispiel einen Barbetrag ausgezahlt zu bekommen, Hilfe bei der Stellung von diversen Anträgen zu erhalten. Oder sie möchten einfach nur ein paar Minuten mit uns reden. Wir sind erste Ansprechpersonen vor Ort und Bewohner*innen kommen oft zu uns, wenn sie Sorgen haben oder ihnen etwas auf dem Herzen liegt. Diese menschliche Nähe in einer sozialen Einrichtung unterscheidet sich schon sehr deutlich von meinen vorherigen Praktika. Und sie macht die Arbeit hier ganz besonders.

Für die Zukunft wünsche ich mir Gesundheit für meine Freunde und Familie. Gerade das letzte Jahr hat mir persönlich gezeigt, dass die Gesundheit auch in jungen Jahren nicht selbstverständlich ist. Außerdem hoffe ich, dass ich meine Ausbildung im AWO Adam-Romboy-Seniorenzentrum erfolgreich beende. Das ist der Anspruch, den ich an mich selbst habe. Danach schaue ich, welche Chancen mir die Zukunft bietet.“