Seniorenzentrum Ernst-Gnoß-Haus

Die Einrichtung im Überblick

Das AWO Seniorenzentrum Ernst-Gnoß-Haus liegt in Düsseldorf-Derendorf nahe dem Spichernplatz mit seinen Einkaufsmöglichkeiten. Rheinufer und Altstadt sind nicht weit entfernt und mit der Straßenbahn gut zu erreichen.

Das Wohl unserer Bewohner liegt uns am Herzen. Weil das so ist, achten wir sie als einzigartige, freie Persönlichkeiten. Das zeigt sich in einem warmherzig-respektvollen Umgangston genauso wie in Verständnis und Geduld. Mit Zuwendung und geselligen sowie psychosozialen Angeboten möchten wir sie fördern.

Unser Angebot im Überblick:

  • 80 Plätze für stationäre Pflege auf 4 Etagen
  • Kurzzeitpflege möglich
  • Offener Mittagstisch

Unser Haus ist Teil des umfassenden AWO-Angebotes in Düsseldorf, das sich auf die stationäre Betreuung von Menschen spezialisiert hat. 24 Altenwohnungen sind unserem Haus direkt angegliedert. Weitere Angebote finden Sie beim AWO Kreisverband Düsseldorf

Auch am Lebensende sind Sie in unserer Einrichtung gut versorgt. Hierfür sorgen  speziell geschulte Fachkräfte zur Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden sowie Koperationen mit dem Hospizverein Düsseldorf und einem SAPV-Team  (spezielle ambulante palliative Versorgung). Dazu gehört auch eine gezielte Schmerztherapie in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Fachärzten vor Ort.

Wir sind gerne für Sie da.

Wenn Sie mehr Informationen über unsere Einrichtung wünschen, steht Ihnen Peter Herzog gern zur Verfügung.

Peter Herzog
Leiter der Einrichtung
Telefon 0211-4404-0

Wer war Ernst Gnoß?

Ernst Gnoß (22.07.1900 - 12.03.1949) war ein deutscher SPD-Politiker. Er wurde in Styrum (heute Mühlheim/Ruhr) geboren und durchlief eine Ausbildung zum Schriftsetzer. Schon früh engagierte sich Ernst Gnoß in der SPD und bekleidete in der Zeit der Weimarer Republik mehrere Parteiämter, vor allem in der Jugendarbeit.

Nach der Machtübernahme der NSDAP wurde er 1935 verhaftet und zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach seiner Entlassung arbeitete er zunächst im erlernten Beruf, wurde dann aber von der Bautruppe Organisation Todt verpflichtet.

Nach dem Krieg beteiligte sich Ernst Gnoß am Wiederaufbau der SPD im Bergischen Land, im Bezirk Niederrhein und in Solingen, wo er Vorsitzender wurde. Es folgte eine Berufung in den Landtag und die Wahl zum Landtagspräsidenten 1946. Als Wiederaufbauminister engagierte er sich ebenso wie als Herausgeber der Zeitung "Rhein-Echo" und im Landespresserat. Ernst Gnoß verstarb 1949 mit 48 Jahren an einem Lungenleiden.

Gemeinsam statt einsam…

Mit unseren vielfältigen Beschäftigungsangeboten bemühen wir uns, die Fertig- und Fähigkeiten unserer Bewohner aufrecht zu erhalten und zu fördern.

Unser breites Angebot an Aktivitäten umfasst:

  • Singkreis
  • Kreatives Gestalten
  • Feste und Musikveranstaltungen
  • Spaziergänge in die nähere Umgebung
  • Gymnastik, Bewegungsrunde,
  • Gedächtnistraining
  • Individuelle Einzelbetreuung bettlägeriger Kunden
  • Gesellschaftsspiele wie z.B. Bingo, Stadt-Land-Fluß, SkipBo
  • Leserunden wie z.B. Kurzgeschichten, Märchen, Gedichte
  • Hundebesuchsdienst

Ob beim Karneval oder dem Sommerfest - in unserem Seniorenzentrum ist immer etwas los! Geselliges Beisammensein mit Familienangehörigen, Ehrenamtlichen und Freunden aus der Nachbarschaft bringt Abwechslung ins Leben.

Mitgestaltung erwünscht!

In Ernst-Gnoß-Haus ist die Mitbestimmung der Bewohner und Angehörigen erwünscht. Der Bewohnerinnen und Bewohner Beirat ist an allen wichtigen Entscheidungen im Haus beteiligt.

Wohnen in vertrautem Ambiente

Das Seniorenzentrum Ernst-Gnoß-Haus bietet angenehmes Wohnen in einem gemütlichen Ambiente. Das Leben in unserem Haus orientiert sich an einem ganz normalen Haushalt mit allen großen und kleinen Aufgaben und Herausforderungen.

Die hellen, freundlichen Einzel- und Doppelzimmer verfügen über seniorengerechte Duschbäder und sind mit Bett, Nachttisch, Kleiderschrank, Gardinen und Lampen ausgestattet. Digitaler Kabelempfang ist bei uns ebenso selbstverständlich wie der eigene Telefonanschluss und die Notrufanlage. Eigene Möbel und Dekorationsgegenstände können gern mitgebracht werden.

Jede Etage ist mit einem gemütlichen Aufenthaltsraum ausgestattet. In der großen Cafétaria im Erdgeschoß können Sie mit Gästen und Angehörigen bei Kaffee und Kuchen einen schönen Nachmittag verbringen oder Bekanntschaften machen.

Essen und Trinken

Essen und Trinken haben bei uns einen hohen Stellenwert. Täglich stehen Ihnen zwei abwechslungsreiche und schmackhafte Menüs zur Auswahl. Auch als Gast aus der Nachbarschaft sind bei unserem offenen Mittagstisch herzlich willkommen!

Veranstaltungen

AWO Ernst-Gnoß-Haus Metzerstrasse 15  40476 Düsseldorf  Telefon: 0211-4404 204

Bitte melden Sie sich spätestens 2 Tage vor der Veranstaltung telefonisch an!

 

Sonntag, den 15. Oktober 2017   15.00 bis 16.30 Uhr 

Herbstfest

Musikveranstaltung

Ein geselliger Nachmittag mit Live Musik.

Stephan Tillmanns nimmt Sie auf eine musikalische Reise durch

Deutschland und die "alte Heimat."

Kosten: 5 Euro inklusive Kaffee und Kuchen

Anmeldung erforderlich!

 

Dienstag, den 28.November 2017   15.00 bis 16.00 Uhr

Musikcafe 

Musiknachmittag mit dem Chor "Echo"

Der deutsch-russische Chor "Echo" nimmt Sie unter der Begleitung

eines Akkordeonisten mit seinen russischen, ukrainischen und

deutschen Liedern auf eine musikalische Reise.

Ein gemütlicher Nachmittag mit Kaffee und Kuchen.

Kosten: 5 Euro inklusive Kaffee und Kuchen.

Anmeldung erforderlich! 

 

 

 

 

Sie möchten bei uns tätig sein?

In unserem Seniorenzentrum arbeiten Menschen aus den unterschiedlichsten Professionen: vom Hausmeister über hauswirtschaftliche Kräfte ,Betreuungskräfte, Verwaltung bis hin zur Pflegefachkraft bieten wir ein breites Spektrum an Tätigkeiten. Junge Menschen können bei uns den Bundesfreiwilligendienst oder ein Freiwilliges soziales Jahr durchführen. In den Bereichen Verwaltung und Pflege bilden wir selber aus.

Unterstützen Sie uns ehrenamtlich!

Wenn Sie ehrenamtlich tätig sein möchten und regelmäßig etwas Zeit haben, z. B. eine Stunde in der Woche, dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns unterstützen.

Bei uns gibt es eine Reihe von Möglichkeiten für ehrenamtliche Mitarbeit: Sie können z. B. mit Bewohnern in kleinen Gruppen basteln, singen, handarbeiten oder Gesellschaftsspiele spielen. Im Begleitdienst können Sie Bewohner zum Gottesdienst oder anderen Anlässen begleiten. Und wir freuen uns auch über Unterstützung bei Veranstaltungen oder der jahreszeitlichen Dekoration im Haus.

Wir bieten Ihnen spannende Erfahrungen, gute Einarbeitung und Begleitung sowie die Möglichkeit, am Leben in unserem Haus teilzunehmen.

Wenn Sie gerne mit älteren Menschen zusammen sind und mit Vergnügen etwas Gutes tun möchten, sprechen Sie mit unseren Sozialdienstmitarbeiterinnen Ingrid Sieburger und Dana Duda, Telefon 0211-4404-0.

Pflegesätze

Die täglichen Pflegesätze für die Langzeitpflege betragen:

Pflegestufe/Gesamtkosten pro Tag

keine Pflegestufe81,79 €€
Stufe 1100,38 €€
Stufe 2122,80 €€
Stufe 3146,07 €€
Stufe 3/Härtefall158,66 €€

Diese Pflegesätze enthalten Kostenanteile für Unterkunft in Höhe von 17,97 €€, Verpflegung 13,83 €€, Investitionen 11,69 € und für die Azubi-Altenpflegeumlage in Höhe von 3,67 €€.

Pflegekostenrechner

Unser Pflegekostenrechner bietet Ihnen einen Überblick über unsere Pflegekosten sowie Ihren Leistungsanspruch gegenüber der Pflegekasse und den verbleibenden Eigenanteil.

Hierbei berücksichtigen wir Ihre Pflegestufe und die unterschiedlichen Kosten unserer Seniorenzentren. Zudem können Sie zwischen der stationären Pflege und der Kurzzeitpflege wählen.

Die Investitionskosten der stationären Pflege können ab der Pflegestufe 1 komplett oder anteilig durch das Pflegewohngeld vom Sozialamt übernommen werden, vorausgesetzt das Vermögen des Bewohners liegt unterhalb der Grenze von 10.000 Euro.

Die Kurzzeitpflege/Verhinderungspflege ist jeweils auf 28 Tage beschränkt. Hierbei kann die Verhinderungspflege an die Kurzzeitpflege angeschlossen werden. Die Investitionskosten können ab der Pflegestufe 1 vom Sozialamt übernommen werden.

Die Berechnung erfolgt formlos, ohne Gewähr und ohne Rechtsanspruch. Einen Monat berechnen wir mit 30,42 Tagen, also mit dem Jahresdurchschnitt.

Trotz aller Bemühungen ersetzt diese Pflegekostenberechnung nicht das persönliche Gespräch vor Ort, zu dem wir Sie hiermit herzlich einladen.

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